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Nachwuchs-SVM: männliche Jugend B

Die männlichen Jugend B starteten gleich furios mit einem „Nuller“ in den SVM: Teilweise behindert von der Staffel auf der Nebenbahn fiel in der dritten Übergabe das Staffelholz zu Boden. Patrik Schlatter, der sich in an diesem Tag in besonderer Werferlaune zeigt reagierte blitzschnell, hob das Holz auf und warf es Fabio Mariani zu – und obwohl dieser das Holz gekonnt fing und seinen Lauf fortsetzte wurde die Staffel trotzdem disqualifiziert! (Schliesslich entscheidet doch das Reglement und stilvolle Aktionen werden leider immer noch nicht honoriert…;-)
Doch nach dem schlechten Start, entpuppte sich der Wettkampf danach als wahres El Dorado: Als eifrigster Punktesammler zeigte sich dabei Christoph Häfliger, der erst seinen zweiten Leichtathletik Wettkampf überhaupt bestritt. Mit sehr guten 5.12m im Weitsprung und 1.60m im Hochsprung übertraf er die von ihm ungefähr erwarteten Leistungen um Längen! – Ebenfalls im Hochsprung erzielten Fabio Mariani (1.45m) und Marco Fischer (1.35m) neue persönliche Bestleistungen.
Ebenso erfreulich verlief der Speerwurf: Patrik Schlatter schleuderte den Speer auf 30.33m und übertraf damit seine bisherige Bestleistung um satte 5.45m! Lukas Kuhn (26.73m) und Marco Fischer (24.87m) zeigten ebenfalls tolle Würfe in ihrem ersten Wettkampf mit dem 600g-Speer.
Sämi Jost absolvierte den 80m- und den 1000m-Lauf und bescherte der Mannschaft in beiden Starts eifrig Punkte: Im 80m- Lauf erspurtete er sich 10.85s und den 1000m-Lauf beendete er in sehr starken 3:06.70. Auch Patrik Schlatter trumpfte im 1000m-Lauf noch einmal auf: In 3:23.64 lief er rund drei Sekunden schneller als noch im Jahr davor.
Im Kugelstossen war Fabio Mariani für den Punkteregen besorgt. Er stiess die Kugel auf 9.42m – Dies sind 1.50 Meter mehr als letztes Jahr. Im gleichen Wettkampf konnte sich Lukas Kuhn gegenüber dem Erdgas-Cup noch einmal steigern und zwar auf eine Weite von 6.77m.
Die Mannschaft beendete den Wettkampf schliesslich mit 3350 Punkten, aufgrund des Staffel-Nullers natürlich unter den Erwartungen. Für den zweiten Versuch im September wollen wir den Heimvorteil ausnutzen und die 4000-Punkte-Marke übertreffen. – Ein schweres Ziel!

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