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Erfolgreiche LCR NachwuchsläuferInnen

Autor: Ruedi Meier
Abendmeeting Aarau:
Am Meeting von Aarau war die Verspätung im Wettkampfzeitplan mit einer Stunde extrem gross. Weil am Abend der Stau auf den Autobahnen grösser als üblich war, konnten diejenigen die spät dran waren für einmal von der Verspätung profitieren. Der 1000m Lauf der Jugendlichen fand aber noch vor dem Defekt der Zeitmessanlage statt, so dass Svenja Frei kaum einlaufen konnte. Deshalb verkraftete sie die schnelle erste Runde nicht, und war mit ihrer Zeit am Schluss nicht zufrieden.
Obwohl das Rennen über 800m der Männer (Pacemaker) eigentlich hätte schnell werden sollen, musste Martin Knill ein weiteres Mal die zweite Runde alleine anführen, da der nachmalige Sieger (Kenia) mit einer Bestzeit von 1.46’ erst die letzten 250m schnell laufen wollte. Somit konnte Martin keine neue Bestzeit erringen und wurde auf der Ziellinie noch von zwei Konkurrenten überspurtet. Mittels eines „Kurzzeit-Höhentrainingslager“ im Engadin mit „medizinischer Betreuung rund um die Uhr“ ;=) bereitet er sich über dieses Wochenende auf sein nächstes internationales Rennen in Belgien vor.
In der fünften Serie 800m der Männer startete Sämi Jost. Bereits auf den ernsten 200m (30.17“) zeigte er von seinen wesentlich älteren Teilnehmern keinen Respekt und lief immer aktiv in der Spitzengruppe. Mit einem sehr guten Endspurt (erstmals über 800m) lief er auf dem 2. Rang in 2:07.67 ins Ziel, womit er seine PB um rund zwei Sekunden verbesserte.
Spät Abends, kam Kevin Meierhofer über 3000m der Kategorien U18 und U16 zum Einsatz. Sein Ziel hiess Verbesserung der PB und erstmals eine Zeit unter zehn Minuten für die 3000m. Weil die drei ersten (U18) von Anfang an für Kevin deutlich zu schnell anliefen, führte Kevin den Rest des Feldes meistens an. Die ersten 1000m legte er in 3:12.8min, die zweiten in 3:29.7min und den Schlusskilometer in sehr starken 3:15.5min zurück, womit er eine Schlusszeit von 9.58.24 erreichte und seine PB um 12!! Sekunden verbesserte.
Weltklasse Zürich:
Nachdem in den letzten Jahren immer die Jungs am Weltklasse Zürich starten konnten, gab dieses Jahr Melanie Böllenrücher, die zur Zeit in Genf wohnt und arbeitet, ihr Debut über 1500m in Zürich. Nach gutem Beginn kam sie zwar zwischenzeitlich in die hinteren Regionen des Feldes zu liegen. Dank einer ausgezeichneten Schlussrunde verbesserte sie sich aber Rang um Rang, so dass sie zum Schluss als drittbeste Juniorin auf dem achten Rang klassiert wurde. Mit der Zeit von 4:48.36 verbesserte auch Melanie Ihre persönliche Bestzeit vom letzten Jahr klar und kann mit ihrem Auftritt in der Deutschschweiz als „welsche“ sicher zufrieden sein.
Alle NachwuchsläuferInnen, haben mit ihren Resultaten ihre Ambitionen für die kommen Nachwuchs-Schweizermeisterschaften in zwei Wochen klar unterstrichen.

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