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8. November 2007

Der Samichlaus ist zufrieden mit dem LCR-Nachwuchs
Am Samsatgabend wurde im Wald beim Katzensee der Samichlausabend für den Nachwuchs des LC Regensdorf durchgeführt. Nach dem Treffen beim Gut Katzensee machte sich die fröhliche Schar auf den Weg zur Feuerstelle. Bei der Feuerstelle war eine kleine Festwirtschaft eingerichtet: Zelte, Festbeleuchtung, Tische und Bänke, ein Grill, ein grosses Feuer und ein Tsch mit den Pokalen und Bechern.
Für den ersten Hunger standen reichhaltig gefüllte Teller mit Nüssen, Mandarinen , Guetsli und kleineSchokoladetäfelchenaufdenTischen.
Nach einer guten halben Stunde konnten die beiden «Chef de Grill», Päde und Chrigi, die ersten heissen Würste abgeben. Zum Trinken gab es Mineralwasser oder Punsch.
Nach dem Essen spendierte die weibliche Jugend der ganzen Runde Mohrenköpfe. Nach dem ersten Biss merkte der eine oder andere, dass die Füllung nicht ganz passende Zutaten enthielt…
Am Chlausabend gibt es immer die Rangverkündung der Clubmeisterschaft. Zu Beginn wird den Trainerinnen und Trainer für ihre Arbeit während des vergangenen Jahres gedankt.
Die besten drei der jeweiligen Kategorie erhielten vom Präsidenten des LCR einen Becher mit Gravur und der Sieger einen Wanderpokal.
In den abgegebenen Ranglisten konnten die LCR-Kids ihre Bestleistungen und den Rang nachlesen.
Nach der Rangverkündung stieg die Nervosität. Vor allem bei den Kleinsten. In kleinen Gruppen standen sie auf dem Waldweg und suchten in der Dunkelheit die ersten Anzeichen desherannahendenTrios.PlötzlichwareinschaukelndesLichtsichtbar-derSamichlaus kommt! Der Samichlaus mit Schmutzli und Esel war im Anmarsch.
Mit einem Lied wurde der Samichlaus, sein Gehilfe und der Esel empfangen. Der Samichlaus
bedankte sich für den schönen Empfang. Nachher setzten sich alle auf die bänke und hörten dem Samichlaus gespannt zu.
In Gruppen oder einzeln wurden die Athletinnnen und Athleten vom Samichlaus aufgerufen. In diesem Jahr war es nicht schlimm. Der Samichlaus war zufrieden mit den LCR-Kids und ihrem Einsatz im Training und in den Wettkämpfen.
Bei allen Mädchengruppen stellte der Samichlaus jedoch fest, dass in den Trainings manchmal etwas viel geplaudert und «gschnäderät» anstatt konzentriert trainiert wird. «Das muss besser werden! » meinte der Samichlaus. Die Mädchen versprachen ihm, dass sie sich bessern wollen.
Nach einem einzeln oder in Gruppen vorgetragenen Samichlaussprüchli bekamen die LCR-Kids als Belohnung noch ein Zusatzpäckli vom Schmutzli.
Dann gab es für den Samichlaus nochmals Arbeit. Die Schülerinnen übergaben dem Samichlaus einen Zettel mit einer kleinen Beschwerde bezüglich ihres Trainers. Die Athletinnen machten darauf aufmerksam, dass sie im Clubheftli noch nie einen Bericht über ihre Gruppe gefunden hätten. Der Samichlaus redetre dem Trainer ins Gewissen und nahm ihm das Versprechen ab, dass im nächsten Jahr ab und zu ein Bericht über seine Trainingsgruppe im Clubheft erscheinen müsse.
Bevor der Samichlaus ging, wurde die weibliche Jugend nach vorne gerufen. Dem Samichlaus war zu Ohren gekommen, dass die Gruppe an diesem Abend den anderen LCR-Kids grosszügig Mohrenköpfe verteilt hätten, die mit Zutaten wie Salz, Ketchup, Senf
und anderem präpariert waren. Das fand der Samichlaus nicht gerade nett. Er sagte aber auch, dass man den anderen ab und zu einen kleinenStreich spielen darf. Nach einem rasant vorgetragenen Chlausgedicht konnte die Gruppe beim Samichlaus wieder punkten.
Dannverabschiedete sich der Samichlaus und machte sich mit Schmutzli und dem Esel auf den Weg zu den anderen Kindern.
Kurze Zeit nach dem Samichlaus machte sich die Schar auf den Heimweg.
HerzlichenDankanalldieTrainerinnenundTrainernunddieälterenAthleten,diemitihrem Einsatz und ihrer Arbeit diesen Anlass ermöglichten.

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