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Trainingslager Massa Marittima 2011 Stefan Marti

Am frühen Morgen des zweiten Aprils ging das Abenteuer Trainingslager des LCR Runningteams los. Die Aufregung war schon eine Woche früher zu spüren. Einige hatten ihre Koffern schon Tage zuvor gepackt. Mit drei privaten Autos und dem Bus des LC Rapperswil wurden die 20 Teilnehmer bequem in die Toscana gefahren. Angekommen von der langen Autofahrt wurden die beiden Häuser „Il Ceppo“ und „Poderino“ bezogen. Mit einem lockeren Dauerlauf vor dem Nachtessen wurden die Beine auf die kommende Woche vorbereitet.
Wie schon in den vergangenen Jahren wurde das viergängige Nachtessen sehnlichst erwartet. Der Koch „Salvo“ verwöhnte uns mit der italienischen Küche. Spezialitäten vom Wildschwein, Pasta in allen Variationen, Braten an köstlichen Saucen, Bruscettas der verschiedensten Arten und mit köstlichen Desserts.
Am Sonntag begann das Training mit dem Sprint und Schnelligkeitstraining auf dem Sportplatz von Massa der
im Dorfkern liegt. Der erste Muskelkater war bei einigen vorprogrammiert. Während des Trainingslagers absolvierten wir insgesamt sechs Bahntrainings. Jeweils Sonntag ein Sprint und Schnelligkeitstraining. Die restlichen vier Einheiten waren Intervalltrainings.
Das Wetter zeigte sich von der Besten Seite. Sonnenschein und angenehme 23 Grad. Schnell färbte sich die Haut einiger Läufer auf rot oder sogar tiefrot. Sonnencreme und Schweiss ist nicht die beste Kombination. Nach dem ersten „harten“ Bahntraining am Montagmorgen freuten sich die ersten schon auf den freien Dienstagnachmittag und das Eis in einer Gelateria in Massa. Am Dienstagmorgen stand noch einen langen Dauerlauf auf dem Plan. Mit dem Bus fuhren wir nach Cura Nuova und joggten dann zurück nach Massa. Die Hälfte der ersten Woche war geschafft. Das zweite Highlight liess nicht lange auf sich warten, der Temposteigerungsdauerlauf am Mittwochmorgen. Die Ersten starteten bei einer Zeit von
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4:15 und die Letzten gaben bei 3:05 auf. Am Donnerstagnachmittag entschlossen wir uns die Trainingseinheit an der Küste zu absolvieren.
Von Folonica ging’s auf einem breiten Kiesweg südwärts am Meer entlang. Folonica ist die Stadt am Meer die ca. 20 Autominuten von Massa entfernt liegt. Die Aussicht aufs Meer und die Insel Elba war einfach wunderschön. Die erste Woche neigte sich dem Ende zu. Das abschliessende Bahntraining am Freitag beendete die erste Woche. Am Samstag war der verdiente Ruhetag. Castiglione war unser Ausflugsziel an diesem Tag. Aber nicht mit den Laufschuhen sondern mit Badehose im Gepäck fuhren wir mit den Autos in diese kleine Stadt. Am Strand genossen wir das schöne Wetter. In dem Dorfkern assen wir eine gute Pizza und sicherlich mit den frischesten Annanas der Welt.
Bedingt durch das CISM Traininglager waren wir in der zweiten Woche noch 15 Teilnehmer. Die zweite Woche begann wie die Erste. Mit einem Sprint und Schnelligkeitstraining. Einige von uns übten sich mit einem Hürdentraining. Die unbeweglichen Hüften von einigen wurden ziemlich überdehnt. Während beiden Wochen hatten wir keine ernsthaften Verletzungen zu beklagen. Dank unserem „eigenen Medicalteam“ Heidi und Werner. Danke für euren Einsatz. Harte Waden wurden wieder weich massiert und an unzähligen Trainings wurden die Lacktatwerte ausgewertet. Wie schon in der vergangenen Woche wurde am Dienstag ein langer Dauerlauf absolviert. Einige schlugen ein gemütliches Tempo an und andere drehten den Hahn nochmals beträchtlich auf. Mit Kilometerzeiten unter vier Minuten wurde der Dauerlauf fast zu einem Temposteigerungsdauerlauf. Der trainingsfreie Nachmittag war verdient. Auf einer Sonnenterrasse mit Glace und Espresso, in einem kleinen Restaurant von Massa genossen wir gemeinsam die Zeit. Das Trainingslager neigte sich dem Ende zu. Wir blicken auf intensive, erfolgreiche und schöne zwei Wochen zurück. Das Wetter war perfekt. Kein Training im Regen und von den 14 Tagen sind 12 sonnig und mit 23 Grad angenehm warm. Die Organisation von Gian und Ruedi ermöglichte uns Läufer eine gute Basis für die kommende Saison.
Mit viel Olivenöl, Weine, toscanischen Spezialitäten und schönen Eindrücken kehrten alle gesund wieder zurück. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr.
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