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Corrida Bulloise 2011

Autorin: Joëlle Flück
Traditionsgemäss fand am 19.11.2011 die Eröffnung der Winterlaufserie in Bulle an der Corrida Bulloise statt. Da sich die meisten erst seit 3-4 Wochen wieder im Aufbautraining befinden, reiste nur eine kleine Delegation des LC Regensdorf über den Röstigraben in die Welschschweiz. Für einmal zählte nicht primär die Zeit, es ging auch um wertvolle Punkte in der Postcup-Wertung, zu der nur die Schweizer Läufer zugelassen sind.
Pünktlich um 18.20 Uhr fiel dann der Startsschuss (ausgelöst durch unseren Vorzeigeläufer Viktor Röthlin) zum Rennen der Frauenelite. Mit dabei waren Joëlle Flück und unser NLZ-Gast Monika Vogel aus dem Rüeblikanton. Wie immer drückten die Ausländerinnen von Anfang an aufs Tempo und für die meisten Schweizerinnen hiess es: einfach nicht zu schnell starten! Nach diesem Grundsatz starteten die zwei Mädels im hinteren Teil des Feldes. Joëlle fand in einer schnellen Gruppe Unterschlupf und konnte so jede Tempoverschärfung der Konkurrentinnen problemlos mitgehen. Am Ende war sie selbst diejenige, welche die Flucht nach vorne versuchte und so lief sie dem ungefährdeten 8. Rang der Schweizerinnen entgegen (11.Overall). Mit einer Zeit von 21min31 war sie 1min20s schneller als im letzten Jahr und mit dem Kilometerschnitt von 3min30 so schnell wie noch nie unterwegs. Dies bedeutet nun auch Rang 7 im Postcup-Zwischenklassement. Monika erwischte nicht ihren besten Tag und fand nie so richtig den Tritt im Rennen. In ein paar Wochen wird dies aber auch wieder anders aussehen!
Direkt nach dem Frauenrennen waren dann die Männer an der Reihe. Mit dabei unser Neuzugang aus Italien Paolo Pedotti. Schon auf der Hinreise klagte dieser über „Holzschmerzen“. Trotz des Handicaps startete er sehr schnell (zu schnell…) ins Rennen und musste nach 3.5 Runden einsehen, dass er so das Ziel nicht erreichen wird. Er gab das Rennen auf und begann sofort für die nächsten drei Stunden mit der Wettkampfanalyse. Die Batterie im Wettkampf war zwar leer, aber die des Mundwerkes hat eine Lebensdauer, die wir bisher noch nicht kennen.
Ganz herzlichen Dank an Ruedi, der uns sicher nach Bulle (am Ende der Welt) und wieder nach Hause brachte und natürlich auch danke fürs anschreien nach jeder der zehn (!) Runden!!!
Allen anderen wünsche ich einen guten Einstieg an den Weihnachtsläufen in Basel, Genf, Gossau oder Zürich!

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