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Nachwuchs SM in Genf und Basel

Autor: Martin Knill Fotos: Bruno Hertli / diverse
Der wichtigste Wettkampf in der Leichtathletik Saison sind jeweils die Schweizer Meisterschaften (SM). Ob für die Aktiv-Kategorie oder für den Nachwuchs, an den nationalen Meisterschaften misst man sich mit den besten Athletinnen und Athleten im Land.
Am Wochenende vom 8./9. September nahmen LCR-Athletinnen und Athleten aus den unterschiedlichen Trainingsgruppen an den nationalen Titelkämpfen teil. Während die U16 und U18-Kategorien in Genf am Start waren, starteten die U20 und U23-Kategorien in Basel.
Hier ein Résumé, zusammengefasst von Berichten aus den jeweiligen Trainingsgruppen.
Genf
Selina Masiero konnte an der diesjährigen SM ihre persönliche Bestleistung (PB) über 100m von 13.16s auf 13.04s verbessern und war mit ihrer Leistung sehr zufrieden.
Kim Widmer erreichte im Kugelstossen eine Weite von 11.15m Dies ist ein gutes Resultat, jedoch 1.13m von ihrer Saisonbestleistung (SB) entfernt, was ein wenig ärgerlich war.
Julia Schmid hatte etwas Pech in ihrer Paradedisziplin dem Hochsprung und musste sich leider bei der übersprungenen Höhe von 1.50m, 5cm unter ihrer Bestleistung, verabschieden.
Michèle Wieland zeigte eine gute Nervenstärke, die Sie eine saubere Sprint-Technik ausführen lies. Über 80m lief sie 11.02s sicher ins Ziel.
Ebenfalls in Genf bestritt Delia Durgauhee (U18W) den Vorlauf über 400m. Nach schnellem Beginn hat sie etwas den Mut verlassen, so dass sie den Finaleinzug verpasste. Mit ihrer PB hätte sie den Final erreicht.
Mutig lief Steven Malischke (U18M) über 1500m, trotz einer argen „Schlägerei“, die ihn zwei bis drei Sekunden kostete, mit der Spitzengruppe mit. Dank einer kämpferischen Leistung erreichte er damit, knapp über seiner PB, den sehr guten sechsten Rang.
Am Samstag war die LCR – Athletin Michelle Cattarossi an der Reihe in ihrer Disziplin Diskus. Sie warf die 750g schwere Scheibe trotz Verletzung 27.48m weit und kam an ihrer ersten SM auf den 11. Schlussrang.
Am zweiten Tag starteten Michelle Cattarossi und Leana Wanner im Dreisprung der U16. Michelle musste infolge einer Verletzung den Wettkampf nach dem zweiten Sprung abbrechen. Leana erreichte an ihrer ersten SM den 11. Rang mit einer Weite von 9.63m. So erreichten Michelle Cattarossi und Leana Wanner zweimal den 11. Schlussrang bei ihrer ersten SM-Teilnahme.
Basel
In Basel fehlte Samuel Jost (U23M) über 400m noch das eine oder andere harte Training. Nach schnellem Beginn verliessen ihn die Kräfte (im Militär verloren gegangen), so dass er leider den Final nicht erreichte.
Über 800m (U20) musste Alexandra Bosshard, die erst im Sommer von ihrem Englandaufenthalt zurück kam, bereits im Vorlauf eine neue SB laufen um sich mit der insgesamt drittbesten Zeit für den Final zu qualifizieren. Alexandra wählte im Final die Variante „Kamikaze“ und ging die ersten 200m in 32.21 Sekunden an. Nachdem sie zwischenzeitlich für das schnelle Tempo büsste, konnte sie am Schluss nochmals zusetzen und kam mit neuer SB als vierte ins Ziel.

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