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LCR Highlights 2011/2012

Wintertraining
Die einzige grundlegende Veränderung zu den vorherigen Jahren lag nicht am Trainingsin-halt sondern in der Organisati-on: Dank einem Schneeräu-mungsfahrzeug musste Ruedi erstmals nicht selbst die Bahn schneefrei machen. Eine schöne und vor allem verdiente Entla-stung.
Wiederum gab es militärischen Besuch, der das Niveau im Training anhob. Eine Handvoll schneller Rekruten aus Klo-ten/Bülach fand auch diesen
Winter den Weg in den Wisa-
cher.
Andreas Becker, Stephan Lowiner, Pascal Bucher und Stefan Marti im Trai-
ningslager in Bad Dürrheim (GER)
Gefilden, aber doch schnell zu Schwarzwald. Von der Hotellei-erreichen ist. tung wurden dann aber doch Zu Ostern gab es von Andreas noch Schoggi-Chüngel verteilt, Becker keine Osterhasen, dafür die Beilage war allerdings ein aber ein toll organisiertes mühsamer Winter-Rückfall. Zum Trainingswochenende in Bad Glück waren die Mützen mit im
Dürrheim im Deutschen Gepäck. NLZ-Trainingsstützpunkt
Lauf in Regensdorf
Neben den Spitzenläufern, die hie und da aufkreuzten, waren im Winter insgesamt 7 Läufer bei uns.
Trainingslager Trainingslagertechnisch blieben die bekannten Eckpfeiler grösstenteils bestehen.
Das portugiesische Monte Gordo lockt an Weihnachten/Neujahr und im Februar jeweils mit seinen milden Temperaturen.
Diese machen die Stadt an der Algarve zu einem Trainingsort, der zwar klimatisch grundver-
schieden zu den heimischen
Frauenpower in der Toscana: Melina Frei, Stefanie Trutmann und Arlette
Meier-Hunger
LCR Highlights 2011/2012
In der Toscana fanden sich Ende 10.Rang. Raffael Huber schaffte cherweise schnitt der LCR auch April und anfangs Mai unge- es im Männer-Langcross auf den hier als erfolgreichster Verein
wohnt spät zahlreiche Athleten 17. Rang. zum vereinseigenen Trainingsla-
ger ein. Während in der ersten
ab, Arlette und Jasmin Hangart-ner sei Dank. Sie gewannen bei
den Frauen Silber und Bronze,
Woche erfreulich viele teilnah- Jasmin sogar in ihrem allerer-men, war die Gruppe in der sten 3000m-Steeple-Rennen. zweiten Woche dann deutlich
abgespeckt. Im Juli Bilder die wir schon Erfreulicherweise nahmen auch kennen in Bern: Bei der SM der in diesem Sommer einige Aktiven gewann Mirco zum ambitionierte Läufer den Weg wiederholten Male Gold, seit ins Engadin auf sich, um sich 2004 genau sein 6. Streich. optimal auf die 2. Saisonhälfte Nach unglaublich langsamen vorzubereiten. ersten 1000m spielte er seine ganze Erfahrung aus und
Schweizermeisterschaften bewies, dass er aus jeder Nirgends schlägt sich die Position und bei jedem Rennver-erfolgreiche Arbeit des ganzen lauf Schweizermeister werden Mittel-/Langstreckenteams mit kann.
seinen Trainern und Betreuern Nicht ganz nach Wunsch lief es
so deutlich nieder wie bei
Schweizermeisterschaften.
Joëlle Flück auf dem Weg zu SM-
Gold im Kurzcross
diesmal Joëlle, sie kam über
1500 Meter völlig enkräftet auf
Selten gibt es eine SM von der der LCR nicht mit einer Medaille nach Hause kommt. Ein Ver-gleich mit anderen Jahren ist
eher schwer, jedoch lässt sich
Zurück auf der Bahn ging es in Uster um Gold, Silber und
Bronze im Steeple. Erfreuli-
dem 4. Rang ins Ziel, womit sie die erhoffte Medaille knapp verpasste. Wie an der Cross-SM
lief Arlette im gleichen Rennen
getrost behaupten, dass nahtlos an alte Erfolge ange-knüpft werden konnte.
Los ging es an der Hallen-SM im Februar mit Gold für Mirco über 1500m, Joëlle lief bei ihrer Premiere über die 3000m zu Silber.
Auch im Cross in Näfels waren wieder dieselben beiden Athle-ten für Edelmetall besorgt. Dieses Mal aber mit umgekehr-tem Ausgang, Joëlle holte nach hartem Kampf Gold, während sich Mirco mit Silber begnügen musste. Zudem lief Arlette
Meier-Hunger im
Rennen wie Joëlle
gleichen
auf den Jasmin Hangartner und Arlette Meier hechten zu Bronze und Silber
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wie Joëlle und wiederum schaff-te sie es in die Top Ten, genau der 10. Rang war es für sie am Schluss.
Für alle anderen LCR-Athleten bedeutete an der Aktiv-SM der Vorlauf Endstation. Es traf Martin Knill und Simon Bill über 800 Meter, sowie Jasi Hangart-ner über 1500 Meter.
Fast zeitgleich fanden in Ro-stock (GER) die Norddeutschen Meisterschaften statt, wo LCR-Athlet Benedikt Bünz zu seinem Meisterschafts-Rennen kam. Er
wurde 16.
Erfolgreiche Stab-Übergabe von Martin Knill an Benedikt Bünz.
LCR durch Alexandra Bosshard 3x1000m wie die Frauen vertreten. Sie lief zwar Saison- ebenfalls Silber geholt hatten. bestzeit, musste sich über Das Team LCR 2 erlief sich über 800m bei den U20-Juniorinnen 3x1000m (Andreas Becker, aber mit der Ledermedaille Stefan Lombriser, Gian Marco zufrieden geben. Meier) ebenso wie in der Américaine (Becker, Lombriser,
Für die Staffel-SM in Davos Stefan Marti) den 6. Schluss-
Nachwuchs-Cracks Steven Ma-lischke…
Immer im September messen sich die landesbesten Nach-wuchs-Leichtathleten. In Genf trafen die U16- und U18-aufeinander, für die älteren U20- und U23- Athleten kam in Basel zum Showdown. In der Calvin-Stadt erlief sich Steven Malischke den 6. Rang über
1500m. Am Rheinknie war der
brachten die Frauen ein Team für die 3x1000m-Staffel zusammen. Leider schafften es Alexandra Bosshard und Arlette Meier-Hunger nicht ganz mit der Spitze des Feldes mitzuhalten, anschliessend war für Joëlle Flück das Handicap etwas zu gross. Trotzdem konnte die stärkste Läuferin im Team noch die Silbermedaille herauslaufen. Im Unterschied zu den Frauen,
können die Männer neben der
rang.
Zur Team-SM nach Olten fuhr der LCR dieses Jahr mit drei Teams. Dies wurde vor allem auch durch zusätzliche wertvol-le Quali-Resultate von OL-Läufern (Raffi Huber, Stefan Lombriser) und Auslandschwei-zer Simon Bill erreicht. So schafften es 2 Männerteams an die 1500m-Startlinie, wovon
das erste Team sensationell die
3x1000m-Staffel auch noch in Goldmedaille gewann, LCR 2 der Américaine antreten. Für wurde 8. Dazu kam das Frauen-Frauen gibt es diese Staffel- Team, dass über 800m antre-Variante an der SM nicht. LCR 1 ten konnte und gleich mit der holte sich in der Besetzung Silbermedaille nachdoppeln Martin Knill, Mirco Zwahlen und konnte.
Benedikt Bünz die Bronzeme- Die Team-SM setzte den
….und Alexandra Bosshard an
der Nachwuchs-SM
daille.
chen
Dies nachdem die glei-
3 Jungs zuvor über
Schlussstrich unter die Bahnsai-
son 2012. Ein solcher zog auch
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der erfolgreichste LCR-Athlet: leider nicht vorbei, auch nicht diese konnte sie sich dort auch Mirco Zwahlen verabschiedete im Jahr 2012. Dies sahen auch aufdrängen, zusammen mit ihrer sich mit dem Sieg in seiner Serie die schnellen Regensdörfler ein, Goldmedaille an der Cross-SM und natürlich mit dem Team- die in diesem Jahr die besten (s. SM-Teil) reichte das für Gold von der Leichtathletik- Startmöglichkeiten in England, einen Start an der FISU-WM in Bühne und hängte noch am Belgien und Deutschland Lodz (POL). Dort lief sie als selben Tag seine Nagelschuhe vorfanden und diese auch zweitbeste Schweizerin ein. wortwörtlich an den Nagel. zahlreich nutzten. Für die Regensdörfler Vertre-Einmal mehr leistete er einen Das internationale Cross von tung an der Athletissima in grossen Beitrag für das erfolg- Neukirchen (GER) ist ein tradi- Lausanne war ebenfalls Joëlle reiche Abschneiden eines LCR- tioneller Wettkampf im Februar, zuständig, wo sie über 800 Teams. Ausserdem lief Mirco zu dem Swiss Athletics die Meter startete. Neben Mirco zum genau 50. Mal unter 3:50 Reise organisiert und vielen Zwahlen war Flück zudem für Minuten, womit er bewies, dass Jungen die Möglichkeit gibt, den LCR-Start bei Weltklasse er in den letzten Jahren defini- erstmals mit dem Schweizer Zürich zuständig, auch dort lief tiv der beste Schweizer seines Kreuz auf der Brust zu laufen. sie im Nationencup über 2 Fachs war. Für Joëlle Flück war es aller- Stadionrunden. Zwahlen lief in
dings nicht irgendein Nach- der Américaine-Staffel für den Internationale Meetings wuchs-Wettkampf sondern ein Kanton Zürich.
Um schnelle Zeiten zu laufen Qualifikations-Rennen für die führt der Weg an langen Reisen Studenten-Cross-WM (FISU). Für
Mirco schlägt sein Sportgerät an den berühmten Nagel. Auch für Helfer Ruedi ist es der letzte Akt in seiner bisherigen Funktion als Cheftrainer, er gibt seinen Posten an Helfer Gian (r.) weiter.
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Nicht zu vernachlässigen gilt es zudem das vereinseigene internationale Meeting. Beim Abendmeeting konnten einmal mehr erstklassige Felder für die Mittelstrecken zusammenge-stellt werden, was dank den kompetenten Pacemakern zu zahlreichen neuen PB’s führte.
Herbst-Event
Zum 4. Mal fand in der (wohl-verdienten) Trainingspause der LCRRTHE (LCR-Running-Team-Herbscht-Event) statt. Nach dreimaliger Ankunft in Pascal
Buchers Heimat Flumserberg, änderte dieses Jahr nicht nur der Zielort sondern auch der Organisator. Andreas Becker als Nachfolger von Gian Meier führte die Sportler in die Innerschweiz nach Wirzweli (NW). Wiederum wurde die Strecke vom Wisacher zum Ziel lediglich mit Maschine Mensch zurückgelegt. Velo, Lauf und Kanu hiessen die diesjährigen Disziplinen, leider musste aufgrund des schlechten Wetters aufs Inlinen verzichtet werden. Der Lohn für alle die, die dem Regen trotzen: viiiel Spaghetti und en tüüfä gsundä
Schlaf.
Abendmeeting im Wisacher mit dem neuen Cheftrainer Gian Meier als Pace-maker, an 4. Stelle der mittlerweile zurückgetretene Mirco Zwahlen.
dürfte der Einschnitt nicht allzu gehören natürlich alle Erfolge tief sein. Ruedi wird selbstver- aber auch bei Gegenwind ist ständlich weiterhin auf dem stets jemand da, der die Ath-Platz anzutreffen sein, denn leten auffängt. Sponsoren, nach wie vor ist er für die Helfern, Familien, Funktionären externen NLZ-Läufer und die des Vereins, allen gehört ein Rekruten zuständig. Beide gebührender Dank aus-hoffen aber auf zahlreiche gesprochen. Ein ganz spezieller Unterstützung der Athleten auf aber gilt in diesem Jahr Ruedi diversen Gebieten, sodass die Meier, der sein Amt als Trainer Meiers entlastet werden können an Gian weiter gibt und sich und es zu keinen Überlastungen (wenigstens ein Stück mehr) kommt. Ruhestand gönnt (ob er sich mit Mirco Zwahlen abgesprochen
Dank hat?). Unermüdlich hat er in den Viele Leute haben dazu letzten Jahren mit Menschlich-beigetragen, die ganze Mann- keit für Professionalität und
Planung/Zukunft
An der Spitze des Running Teams gibt es auf die neue
Saison hin eine wichtige perso-
schaft zu dem zu machen was
sie ist. Zu diesem Ist-Zustand
Höchstleistungen gekämpft und dabei selbst die grösste Leis-tung vollbracht. Herzlichen
Dank! (cg)
nelle Änderung. Nicht mehr Ruedi, sondern sein Sohn Gian Marco Meier trägt ab sofort die Hauptverantwortung als Trainer. Der Wechsel war eine lang geplante Sache, Ruedi arbeitete
Gian in den
kontinuierlich
letzten Jahren
ein. Insofern
Einer der uns zum Glück erhalten bleibt, der sich aber zu Recht etwas rarer
machen wird und doch um keinen Spass verlegen sein wird: Danke Ruedi!!

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