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Roger Hotz siegt am Ironman Kanada

Autor: Marcel Hotz
Roger Hotz vom LC Regensdorf gelingt am Ironman Kanada in Whistler bei Vancouver das Rennen seines Lebens. Mit der Zeit von 9:31:49 h gewinnt Roger seine Altersklasse und klassiert sich im Feld der 2200 Triathleten inmitten der Profis auf dem sensationellen 14. Gesamtrang.
Vier Wochen zuvor hatte sich Roger am Ironman USA in Lake Placid durch zwei platte Reifen gebremst gesehen und damit die Qualifikation für den grossen Saisonhöhepunkt in Hawaii verpasst, derweil seine Ehefrau Claudine und sein Bruder Marcel ihre Altersklassen gewannen und sich für die Ironman Weltmeisterschaften auf Hawaii qualifizierten (12. Oktober 2013). Dies war sehr ärgerlich und Roger wollte in Kona nicht nur als Zuschauer dabei sein und seine gute Form nochmals ausnützen. Nach nur jeweils zwei Wochen Erholung und leichtem Aufbautraining bereits wieder einen Ironman an der amerikanischen Westküste zu absolvieren, war mit grossen Fragezeichen versehen. Sein Mut und sein Risiko wurden in Whistler (Austragungsort der alpinen und nordischen Skiwettbewerbe während der Winterolympiade 2010 in Vancouver) mehr als belohnt. Ihm gelang ein Rennen wie aus den Träumen und ganz nach Lehrbuch, es stimmte einfach alles bezüglich Renneinteilung, Ernährung, Material und Mentalem. Nach einer soliden Schwimmleistung von 1:06h für 3.8 km entstieg Roger dem idyllischen Bergsee an der 74. Stelle seiner Altersklasse. Auf der 180 km langen Velofahrt (5:03 h) schob er sich auf den 6. Zwischenrang vor. Im abschliessenden Marathon nutzte Roger schliesslich seine langjährige Lauferfahrung und lief auf dem welligen Marathon mit starken 3:15 h zum Sieg in seiner Altersklasse (M40).
Die Freude in der Familie Hotz ist riesig: „Wir haben es für kaum möglich gehalten, dass wir unseren einmalig geglaubten 3-fach Start in Hawaii 2011 dieses Jahr wiederholen oder gar übertreffen könnten. Dass uns dies nun gar mit drei Siegen gelungen ist, ist für uns unglaublich.“ Die bisher besten Ironman-Rangierungen gelangen Claudine 2011 in Utah (Rang 3) sowie Marcel mit zwei vierten Rängen (Utah 2011 und Brasilien 2004).

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