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LCR-Doppelerfolg am Cross-Cup in Biel-Benken

Autorin: Fotos:
Fabian Egger R. Egger
Auf dem altbekannten Crossgelände in Biel-Benken fand am ersten Tag des Februar-Monats der dritte Offroad-Wettkampf der Saison 2015 statt. Während der Strecken-Inspektion musste Ruedi diverse Aeste, welche weit in die Strecke hineinragten, mit Gewalt abbrechen, damit den Läufern die unnötigen Hindernisse erspart blieben. Unsere drei U18 Laufasse des Running Teams LC Regensdorf begaben sich kurz nach Mittag bei zunehmend stärker werdendem Schneefall bei schwierigen Streckenverhältnissen auf die 3 zurückzulegenden Runden, welche etwa 3km entsprachen. Nach einem rutschigen, matschigen Start konnten sich die Drei gleichaltrigen Athleten an der Spitzengruppe festsetzen und so die erste Runde absolvieren. Die engen Kurven machten anfangs vor allem Fabian Egger zu schaffen, weil er aufgrund der matschigen Streckenverhältnisse kurzerhand den Bodenkontakt herstellen musste, es vermochte ihn aber nicht aus dem Konzept bringen. Kurz nach Beginn der zweiten Runde setzten sich zwei Basler, von welchen einer ihrer Kategorie angehörte, an die Spitze, doch unsere Jungs blieben hartnäckig. Als die Glocke die letzte Runde einläutete, hiess es die Lücke von 30 Metern zu schliessen. Fabian und Dominik versuchten sich gegenseitig zu pushen, um dem LCR weitere Podestplätze einzufahren. Wegen einer schweren Erkältung musste der dritte Athlet, Luca Bass, das Tempo drosseln. Auf den letzten, dramatischen 200 Metern setzte Dominik Reich zu einem unwiderstehlichen Schlusssprint, welchen er seinem dynamischen Laufstil zu verdanken hat, an und distanziere Fabian um einige Meter. Die Lücke zum Kategoriensieger konnte aber nicht vollständig geschlossen werden. 4 Sekunden nach Reichs Zieleinlauf kam Egger einiger Massen zufrieden und dennoch mit einem braunen Teint ins Ziel. Der angeschlagene Luca musste auf der letzten Runde noch hart kämpfen und musste sich dazu noch von einem welschen Gegner geschlagen geben.
Nach dem Lauf wollten wir uns noch mit der angebotenen Gerstensuppe eindecken, doch der Zutritt wurde uns nur mit sogenannten Ueberziehschuhen erlaubt, was erstens lächerlich aussah, jedoch der Turnhalle eine aus alten Zeiten bekannte
Drecksschlacht ersparte. Unser Fazit von den „Ueberziehern“: ein Schuss ins eigene Bein, welche den Teilnehmenden ein Gefühl gaben, sich in der Sendung „Tatort“ zu befinden.
Alles in allem war es ein schöner, erlebnisreicher Tag nahe der Schweizer Grenze.

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