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Regionen-Meisterschaften Nachwuchs Ostschweiz Autorin: Alexandra Bosshard

Am Wochenende des 20./21. Juni fanden in Winterthur die alljährlichen Regionen-Meisterschaften der Ostschweiz statt. In den Kategorien U14 bis U18 wurden an diesen zwei Tagen, trotz relativ kaltem Wetter, resolut um gute Ergebnisse gekämpft. Mitten drin im Geschehen waren auch unsere LCR-Nachwuchsathleten.
Silbermedaille für Léonie Reichler im Hochsprung
In der Kategorie U14 durfte sich die LCR-Delegation über einige gute Ergebnisse freuen. So erreichte Enrique Rosario im 60m Sprint-Final mit einer Zeit von 8,57s den ausgezeichneten 5. Rang, während sein Clubkollege Joe Valentino Jacobi mit einer Zeit von 2.00,01 über die längere Distanz von 600m den guten neunten Rang an sich reissen konnte.
Auch im Kugelstossen gaben die Jungen Gas. Oliver Heck konnte die 3kg-Kugel 7.90m weit stossen, was ihm den 10. Rang einbrachte. Ausserdem heimste Enrique Rosario nach seinem Sprinterfolg auch noch im Kugelstossen mit 8.57m den 7. Rang ein und war somit der erfolgreichste Athlet der Trainingsgruppe René Rüeggs.
Bei den U14W lief Aline Laube im 600m-Final ein sehr aktives Rennen. Ihr Mut wurde dann auch gleich mit einer sehr guten neuen Bestzeit von 1.50,49min belohnt. Somit holte sie sich den 7. Schlussrang und verbesserte ihre alte Bestzeit um über zwei Sekunden.
Zweimal am Start war unsere LCR-Athletin Léonie Reichler. Einerseits startete sie über die 60m-Hürden und steigerte sich dort von Lauf zu Lauf, sodass sie es bis ins Final schaffte und sich dort über den 6. Rang freuen durfte. Noch besser lief es der Nachwuchsathletin im Hochsprung. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gelangen ihr gute Sprünge und im Schlusskampf um den Sieg übersprang sie 1.40m, was den fantastischen zweiten Rang und ihre erste Meisterschaftsmedaille bedeutete.
Die Armada der guten Läuferinnen und Gröblis überlegener Sieg
Bei den weiblichen U16 lief Nicole Aeschlimann über die 80m Hürden mit 14,71s eine klare neue Bestzeit und auch im Kugelstossen, dem Speerwerfen und dem Diskuswerfen blieb sie nur knapp unter ihrer Bestleistung.
Ihre Clubkollegin Fabienne Bachmann konnte dafür ihrerseits im Speerwerfen mit 22.50m brillieren und kam im Kugelstossen ganz nah an ihre Bestweite heran.
Fabiana Zinggeler bestritt auch ganze drei Wurfdisziplinen. Der Wettkampf verlief für sie aber nicht ganz wunschgemäss und so zeigte sie sich mit ihren Leistungen im Kugelstossen, Speer- und Diskuswerfen nicht so zufrieden.
Zur unserer grossen Freude qualifizierten sich mit Michelle Gröbli, Melanie Staubli, Sina Laube, Nadine Wegmann und Joëlle Bachmann fünf Läuferinnen für den U16-600m-Final am Sonntag. So stellte der LCR in diesem Rennen insgesamt die Hälfte aller Finalteilnehmerinnen, die dazu noch alle aus der gleichen Trainingsgruppe kommen. Den TrainerInnen Marian Laube, Peter und Stefanie Trutmann gebührt dafür sicherlich ein dickes Kompliment!
Als Favoritin entschied sich Michelle im Final erneut dafür, die Gegnerinnen mit einem schnellen Start zu überraschen. Mit Durchgangszeiten von unter 30“ für die ersten 200m und einer 61-er Zeit bei 400m konnte ihr lediglich eine Konkurrentin mit kleinem Abstand folgen. Nach diesem
Zeitenfeuerwerk verwaltete Michelle ihren Vorsprung auf den letzten 200m souverän und gewann in 1:36.70 Minuten. Somit liegt sie über 600m in ihrer Kategorie U16 schweizweit auf Rang 2 und auch bei den aktiven Frauen schafft sie es mit dieser Hammerzeit in die Top 8. Was für eine Ansage für die im September stattfindenden Nachwuchs-Schweizermeisterschaften!
Michelles forsches Anfangstempo sorgte für einige Probleme bei der Konkurrenz und während sich Sina Laube nach wenigen Metern an letzter Stelle des zwölfköpfigen Feldes befand, war es einigen anderen ganz einfach viel zu schnell. Mit Rang 1 von Michelle und den Rängen sechs von Melanie Staubli (PB) und dem Rang acht für Sina Laube darf die Ausbeute aber trotzdem als aussergewöhnlich gut bewertet werden!
Gold für Leana Wanner und Silber für Nicola Hagger
Auch unsere U18 Athleten zeigten den Gegnern, wo der Hammer hängt. So verbesserte der für den TV Otelfingen startende, aber beim LCR trainierende Nicola Hagger seine erst kürzlich aufgestellte Bestzeit über 3000m nochmals um fast zehn Sekunden und konnte sich somit, nach einem taktisch geschickten Rennen, die Silbermedaille umhängen lassen.
Auch Fabian Egger und Luca Bass zeigten ihr Können über die für sie eigentlich recht ungewohnt kurze Distanz von 400m. Beide schafften es souverän in den Final, wo sie nochmals alles gaben und mit zwei neuen Bestzeiten ins Ziel einliefen. Luca errang den 7. Schlussrang mit einer Zeit von 55,54s und Fabian den 8. mit einer ebenfalls fantastischen Zeit von 55,95s!
Bei den Frauen U18 durfte sich Jeanine Ottiger gleich über zwei neue Bestleistungen freuen. Einerseits über 200m und andererseits über eine Klasseweite von 8.80m im Kugelstossen. Auch im Diskuswerfen blieb sie nur wenige Zentimeter unter ihrer Bestweite.
Dafür toppte Lara Weidmann im Diskuswerfen ihre bisherige Bestweite deutlich und beendete mit 23.37m den Wettkampf auf dem guten 10. Rang.
Leana Wanner trat dieses Jahr in zwei Disziplinen an. Am Samstag bestritt sie zum ersten Mal in ihrer Karriere einen 300m-Hürdenlauf und kämpfte sich bis ins Finale und auf den 7. Schlussrang. Doch damit nicht genug. Einen Tag später trat sie als Titelverteidigerin im Dreisprung an. Ihrer Favoritenrolle wurde die LCR-Athletin dann auch gerecht und sie konnte sich, obwohl die Sprünge (9.87m) durch die Vorbelastung des 300m-Hürden-Rennens dieses Mal nicht so weit waren wie im Vorjahr (10.54m), am Ende des Tages die Goldmedaille umhängen lassen.
Schlussendlich können der LCR und seine jungen Athleten auf ein spannendes und erfolgreiches Wochenende zurückblicken mit vielen neuen persönlichen Bestleistungen und einigen Medaillengewinnen und Finalteilnahmen. Nicht ganz unschuldig an diesen Erfolgen sind sicherlich die jeweiligen Trainer René Rüegg, Martina Aeschlimann, Bruno Hertli und die bereits oben genannten drei Laufcoaches. Auch ihnen gebührt ein grosses Kompliment und Dankeschön für ihr Engagement für diese jungen Athleten. Ohne die passende Unterstützung wären solche Leistungen bestimmt nicht so schnell möglich, wie sie es im Moment sind.
Keep up the good work 

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