Regionen Meisterschaft Ost 2018

Erfreuliches Wochenende an den Regionen Meisterschaft Ost in Balgach 23 und 24 Juni 2018. Von 3 Trainingsgruppen starteten Athletinnen und Athleten und erreichten insgesamt 7 Podest Plätze und einige mehr persönliche Bestleitungen.

Berichte von Martina Aeschlimann, Martin Knill und Bruno Hertli. Zusammengetragen von Fiona Lang.

 

Bericht und Foto: Martina Aeschlimann

In der ältesten Kategorie der U18 Männlich startete Yann Billeter sowohl über 100m wie auch 200m. In beiden Disziplinen senkte er seine Persönliche Bestleistung. Im 100m Lauf blieb die Uhr bei 11.87s stehen und im 200er bei 23.60s, damit gewann er nicht nur den B-Final sondern blieb auch unter der Limite für die Schweizermeisterschaften. Neben den beiden flachen Läufen wagte sich Yann auch über die 400m Hürden. Mit einer Zeit von 57.73s blieb er nicht nur deutlich unter der Limite für die Schweizermeisterschaften sondern ergatterte sich auch den 3. Rang.

Yann Billeter (rechts)

Bei den weiblichen U18 starteten Samira Blumenthal und Elizabeth Dinkel im Speerwerfen und Kugelstossen. Samira konnte sich im Kugelstossen mit 8.19m eine neue Persönliche Bestleistung notieren lassen. Elizabeth Dinkel kam nicht ganz so in Fahrt und beendete den Wettkampf etwas unter ihren Möglichkeiten.

In der Kategorie MU16 ging Nico Brülisauer sowohl im Sprint wie auch im Weit- und Hochsprung an den Start. Leider machte sich die Müdigkeit vom Klassenlager etwas bemerkbar, so dass er mit seinen Leistungen nicht ganz zufrieden war und sein Potenzial nicht wunschgemäss ausschöpfen konnte. Noé Mingot hingegen schöpfe im Kugelstossen sein Potenzial erstaunlich aus. Er verbesserte seine Persönliche Bestleistung, die er anfangs Saison bereits um 1 Meter gesteigert hatte, sensationell um einen weiteren Meter auf 12.33m! Damit wurde er undankbarer Vierter. Auch im 100m Hürden Wettkampf durfte er sich eine neue PB notieren lassen. Mit einer Zeit von 14.87s wurde er guter Sechster und verbesserte seine PB um 60s Hundertstel.

Bei den WU16 starten Soraya Widmer und Anina Kilias im Hochsprung. Während Soraya den Wettkampf mit 1.35m beendete, übersprang Anina die 1.40m und egalisierte damit ihre Persönliche Bestleistung. Chloé Fahe war in der selben Kategorie über die 80m am Start. Sie qualifizierte sich mit einer Zeit von 10.53 für den Halbfinal. Dort blieb sie mit 10.57s gleich zweimal unter der Limite für die Schweizermeisterschaften. Die 10.53s sind natürlich auch gleichbedeutend mit einer neue Persönlichen Bestleistung. Um sagenhafte 4 Meter steigerte sich Sarah Bickel im Diskuswerfen auf 39.34m! Damit wurde sie deutliche Regionenmeisterin. Auch beim Dreisprung schaffte Sarah Bickel den Sprung aufs Podest. Mit einer Weite von exakt 11 Meter wurde sie Dritte. Im Weitsprung gelang ihr mit 5.14 ebenfalls eine neue Persönliche Bestleistung womit sie gute Fünfte wurde und auch die neue PB von 10.23m im Kugelstossen reichten für den Fünften Rang.

 

Bericht und Foto: Martin Knill

Samstag

Auf der 600m-Distanz bei den weiblichen U14kam es am Samstag zu zwei Vorläufen. Als einzige Vertreterin des LCR lief Trinity Eberhard ein kontrolliertes Rennen und sicherte sich mit schnellen letzten 200m den Sieg und die sichere Qualifikation für den Final vom Sonntag.

Auf der gleichen Distanz in der Kategorie der weiblichen U16standen ebenfalls zwei Vorläufe auf dem Programm. Der LCR war in dieser Kategorie gleich mit 4 Läuferinnen am Start. So viele wie noch nie an regionalen Meisterschaften.

Im ersten Vorlauf galt es für Liah Ehana und Sara Polinelli ernst. Beide liefern ein sehr starkes Rennen und wurden mit der Qualifikation für den Final belohnt. Liah kam als Vierte in 1:46.27 Minuten ins Ziel, Sara als Fünfte dicht dahinter in 1:46.90 Minuten.

Im zweiten Vorlauf kämpften Aline Laube und Morena Cavallasca um den Finaleinzug. Aline startete sehr mutig und lag nach 200m bereits mit ca. 10 Metern Vorsprung an der Spitze. Erst nach ca. 400m wurde sie von ihren Konkurrentinnen eingeholt. Auf den letzten 200 Metern wurden dann die Beine etwas schwer und Aline büsste noch ein paar Ränge ein. Knapp vor Morena lief sie auf Rang 6 ins Ziel. Morena belegte mit 1:47.61 Minuten den 7. Rang. Für Morena war dies ebenfalls die Finalqualifikation.

Pechvogel des Wochenendes war aber sicherlich Aline Laube. Denn die Regensdorfer Läuferin wurde nachträglich disqualifiziert. Als Grund gab der Schiedsrichter an, dass sie in der Kurve die Linie auf der Innenbahn übertreten hat und somit abgekürzt haben soll. Somit durfte Aline am Sonntag unerwartet nicht zum Final antreten. Fast hätten es alle vier Läuferinnen in den Final geschafft.

Über die 800m-Distanz kam es bei den weiblichen U18 direkt zum Final. Dies, weil sich nicht mehr als 12 Athletinnen angemeldet haben. Mit Sina Laube war der LCR auch in diesem Lauf vertreten. Sina startete gut ins Rennen und lief stets in den vorderen Positionen des Feldes. Bis zur 600m-Marke war das Rennen noch nicht besonders schnell. Doch auf den letzten 200 Metern wurde das Tempo verschärft und Sina zeigte ihre beste Leistung auf den letzten 100 Metern in dieser Saison. Mit einer kämpferischen Leistung und einer Zeit von 2:24.47 Minuten gewann sie die Bronzemedaille für den LCR. Dies war trotz verhaltenem Start die drittbeste Zeit von Sina über diese Distanz.

Sina Laube (rechts)

 

Ebenfalls über 800m, jedoch bei den männlichen U18, kam es zum Debut von Andreas Berlinger und Lars Fritschi. Für beide Läufer war es der erste Auftritt über die doppelte Bahnrunde. Und sogleich im Final der Regionenmeisterschaften. Dass das Tempo deutlich höher als auf kantonalem Niveau ist, merkten die Beiden schnell. Auf der ersten Runde konnten sowohl Andreas als auch Lars noch mit dem Feld mithalten. Auf der zweiten Runde verlor Lars dann etwas den Anschluss ans Feld. Andreas erreichte in seinem ersten Final den 8. Rang in 2:12.70 Minuten. Lars wurde in 2:19.34 Minuten Elfter.

Sonntag

Am Sonntag standen weitere Finalläufe auf dem Programm.

Den Auftakt aus Regensdorfer Sicht machte die U14-Läuferin Trinity Eberhard.Als schnellste 1000m-Läuferin der Schweiz des vergangenen Jahres gehörte sie sicher auch über die 600m-Strecke zu den Favoritinnen. Doch auch aus dem Tessin und aus Appenzell waren zwei starke Mädchen im Final.

Wie im Vorlauf lief Trinity auch im Final ein taktisch sehr kluges Rennen. Auf den ersten 400 Metern lief sie geschickt neben der führenden Läuferin und konnte sich gar leicht in deren Windschatten verstecken. Nach 400 Metern kam dann der grosse Angriff der Läuferin aus Oberweningen. Mit sehr schnellen letzten 200 Metern in 32.95 Sekunden sicherte sie sich deutlich den Sieg und den Regionenmeistertitel.Ihre Siegerzeit von 1:42.85 ist nicht nur eine klare neue persönliche Bestzeit, sondern auch die viertschnellste Zeit in der Schweiz in dieser Saison.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Trinity Eberhard (Mitte) und auf  vor der Siegerzeit.

Gleich im Anschluss erfolgte der Start zum Final über 600 Meter der weiblichen U16.

Noch nie zuvor schafften es 3 Läuferinnen vom LCR in den Final über diese Distanz. Äusserst motiviert stellten sich Liah, Morena und Sara an der Startlinie auf. Im Gegensatz vom Vorlauf vom Samstag war das Rennen im Final ein ganz Andres. Ungewohnt langsam ging es los. Ungewohnt für die LCR-Läuferinnen. Denn viel Erfahrung mit taktischen Läufen haben die Drei Mädchen noch nicht. Somit kam es immer wieder zu Rangeleien im Feld und Umwegen bis auf die 3. Bahn. Nach äusserst verhaltenen 400 Metern ging dann aber die Post so richtig ab. Leider langen Liah, Morena und Sara etwas weit hinten im Feld und konnten nur noch wenige Positionen gutmachen. Der Sieg ging in einer Zeit von 1:46.84 Minuten an Atena Giuliani. Beste LCR-Läuferin war Liah Ehana auf Rang 7, gefolgt von Morena Cavallasca auf Rang 9 und Sara Polinelli auf Rang 10. Alle 3 Mädchen konnten in diesem Rennen wichtige Erfahrungen für kommende Finalläufe sammeln.

Liah (links), Sara (Mitte), Morena (rechts)

Melanie Staubli aus Dänikon startete über 1500 Meter. Leider war das Teilnehmerinnenfeld über diese Distanz äusserst überschaubar. Nur gerade 3 Läuferinnen standen am Start. Bereits nach der ersten Runde war klar, dass die Favoritin, Zoe Ranzoni aus Locarno, nichts anbrennen lassen möchte. Ebenfalls klar waren die Verteilung der Silber-, und Bronzemedaille. Melanie Staubli lief ein einsames Rennen an zweiter Position und eine weitere Läuferin aus Locarno lief stets auf Rang 3.

Melanie lief mit schnellen letzten 300 Metern nach 5:15.78 Minuten ungefährdet auf Rang 2 ins Ziel.

Melanie Stabil (links)

 

Bericht und Foto: Bruno Hertli

Am Samstag trat Anja Merçay (U16W) zum Hochsprung an. Sie erreichte mit 1.40m den zwölften Rang. Im Dreisprung sprang sie zum ersten Mal über zehn Meter. Mit 10.22m wurde sie Vierte.

 Nerea Avagliano (U14W) stiess im 60m-Sprint mit zwei guten Läufen in den Final vor. Mit 8.22 s verbesserte sie ihre Persönliche Bestleistung. Im Finallauf lief sie als Vierte durchs Ziel, ihr fehlte eine Hundertstel-Sekunde für die Bronzemedaille.

Im Weitsprung belegte sie Platz 15 mit ihrem besten Sprung auf die Weite von 4.49m.

Im Hochsprung zeigte Nina Koller (U14W) einmal mehr eine hervorragende Leistung. Nach 1.47m war sie alleine im Wettkampf. Danach übersprang sie eine Höhe um die andere. Erst auf 1.61m war Schluss. Mit 1.59m holte sie die Goldmedaille und rückte in der Schweizer Bestenliste in der Kategorie U14W auf den 2. Rang vor.     

Nina Koller, Hochsprung

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