Erfolgreicher Auffahrtstag für das LCR-Runningteam am Flughafenlauf und in Langenthal

Autor: Ruedi Meier / Fotos:  Fam. Meier-Hunger

 

Am Auffahrtstag hatte Trainer Gian Marco wieder einmal einen praktisch zwölfstündigen Coachingeinsatz. Zuerst galt es am Flughafenlauf den Nachwuchs und später unsere „grossen“ LäuferInnen zu betreuen um gleich nach den Siegerehrungen sofort von Kloten nach Langenthal zu dislozieren.

Flughafenlauf in Kloten; LCR mit insgesamt sechs Podestplätzen  äusserst erfolgreich
Am Flughafenlauf, der auch zur ZKB ZüriLaufCup Wertung zählt, kamen zuerst die allerjüngsten zum Einsatz. Diese hatten alle eine Strecke von 1650m zu absolvieren. Leider liessen die Veranstalter immer vier Kategorien zusammen starten, was insbesondre für die kleineren LäuferInnen sehr schwierig war.

Vom LCR startete als erste  Zoe Wollscheid und beendete das Rennen der Kat. U10W auf dem achtbaren 16. Rang, während José Maria Rojano Cruz mit dem neunten Rang der Kat. U10M gar in die TopTen kam.

Gar vier LCR-Läufer starteten in der Kat. U12M. Als Sieger konnte sich  Jannis Greile den Platz zuoberst auf dem Podest ergattern. Mit dem sechsten Rang von Max Wollscheid, dem neunten Rang von Manuel  Rojano Cruz  und dem 13. Rang von Gion Andri Meier waren insgesamt vier Läufer unter den besten dreizehn.

Taktisch geschickt lies Flurin Meierin der Kategorie U14M die schnellsten beiden laufen und konzentrierte sich auf den dritten Rang. Mit seinem Podestplatz setzte er Arlette „unter Druck“.

In den Hauptkategorien, welche über 17 km rund um den Flughafen laufen mussten, ging es mit vier weiteren Podesträngen weiter.  Bei den Herren belegte Andreas Rüedlinger als fünfter der Gesamtwertung und der Zeit von 58:48’ den ausgezeichneten 2. Rang der Kat. M30.

Links: Andreas

Hoch überlegen gewann Joëlle Flück die Gesamtwertung der Frauen in der Zeit von 1h04:20’, während Arlette Meier-Hunger als vierte des Gesamtklassements in der Kat. W40 den dritten Rang errang und somit mit ihrem Sohn gleichzog. Mit dem dritten Rang der Kat. W50 „landete“ Christina Polinelli ebenfalls auf dem Podest.

Joëlle

Auffahrtsmeeting in Langenthal mit vielen neuen und starken persönlichen Bestzeiten
Das traditionelle Auffahrts-Meeting war dank angenehmen Wetterbedingungen erfreulich gut besucht. So konnten auf den Mittel- und Langstrecken alle von ausgeglichenen Serien profitieren.

300m & 300m Hürden
In den beiden Sprintdisziplinen starteten Michelle Gröbli über 300m und Leana Wanner über 300m Hürden. Bis kurz vor dem Ziel lagen beide noch auf PB Kurs, mussten dann aber ihrem hohen Anfangstempo Tribut zollen und schrammten deshalb knapp an ihrer persönliche Bestzeit vorbei.

600m
In der zweiten Serie startete mit Trinity Eberhard, unsere Jüngste Läuferin erstmals bei den Erwachsenen. Dank dem Start in Bahnen konnte Trinity die ersten 200m unbehelligt in schnellen 30.9“ angehen. Nach 200m wurde sie zwar von den „Grossen“ etwas eingeklemmt, konnte sich aber gekonnt wieder befreien. Mit dem 6. Rang und einer Zeit von unter 1:40‘ kann sie sehr zufrieden sein.
Mit Luana Killias startete die zweite Nachwuchsläuferin ebenfalls über 600m. Luana lief die ersten 200m ebenfalls schnell an und verbesserte ihre Bestzeit um 1.5 Sekunden.

2 von links: Trinity

Links: Luana

Da Samuel Jost in den letzten Jahren keinen schnellen 600m Lauf absolvierte, musste er in der 3. Serie laufen. Dort profitierte er von einem weiteren degradierten Spitzenläufer und finishte trotz einer zu schnellen ersten Runde noch in 1:21.71. Bis zu seiner PB aus dem Jahr 2015 ist es nicht mehr weit.
Johannes Kupferschmid startete an  seinem 17. Geburtstag erneut über 600m. Mit mutigen ersten 200m in 28.6“ legte er den Grundstein für eine neue Bestzeit, welche er um sagenhafte 5″ auf 1:31.20 verbessern konnte.

Samuel

Vorne: Johannes

1000m
In einem sehr schnellen Rennen gelang Ravenna Gassmann eine erneute Verbesserung ihrer Bestzeit auf 2:55.93 womit sie sich auch in der LCR TOPTEN-Bestenliste weiter nach vorne arbeitete.
In der dritten Serie liefen Annika Vetterli und Fiona Lang ausgeglichene Rennen. Während Annika Ihre Bestzeit nur um wenige Zehntel verpasste, konnte Fiona ihre „alte“ Bestzeit aus dem Jahr 2010 um beinahe 10 Sekunden verbessern.
Nach einem verhaltenen Start übernahm Luca Bass 200m vor dem Ziel resolut die Spitze. Dank diesem Angriff verbesserte er seine PB mit 2:38.29 deutlich.

Rechts: Ravenna

Annika

Fiona

3000m
Erstmals am Start eines 3000m Laufes auf der Bahn, nahm Lavignia Lovato das Rennen sehr mutig in Angriff. Nach etwas zu energischer Nachführarbeit musste Sie auf der zweiten Streckenhälfte leider einige Gegnerinnen an sich vorbeiziehen lassen. Mit der Endzeit von 11:07.10 darf sie mit ihrem allerersten 3000-er doch zufrieden sein.

Rechts: Lavignia

Nicola Hagger konnte in der ersten Serie der Männer die ersten 1000m im geplanten Tempo von drei Minuten angehen, musste aber nach viel Nachführarbeit auf der 2. Streckenhälfte abreissen lassen und verpasste so auch seine erste Zeit von unter 9 Minuten.

Ganz vorne: Nicola

Titelbild: Luca Bass (vorne)

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