Runningteam schliesst Wintertraining mit Testläufen ab

Das Runningteam des LC Regensdorf schloss am Samstag, 16. Mai 2020 das Wintertraining mit verschiedenen Testläufen ab.

Autor:       Ruedi Meier
Fotos:      Runningteam

 

Zu einem Zeitpunkt in dem in „normalen“ Jahren die ersten Wettkämpfe stattfinden, schlossen wir nach einem verlängerten Wintertraining, in dem die allermeisten trotz Corona-Einschränkungen sehr gut und intensiv trainierten, mit Testläufen ab.

Am Morgen konnte Melina Frei mit Fabienne Schlumpf einen Halbmarathon-Testlauf bestreiten. Ihre Endzeit von 1:19.59 Stunden auf einem Rundkurs auf dem Armeegelände in Frauenfeld kann als sehr vielversprechend eingestuft  werden.

Da zurzeit bekanntlich nur in Fünfergruppen trainiert werden darf, gestalteten sich die Testläufe über 3000m bzw. 1000m sehr aufwändig. Die genau ausgemessene Rundstrecke von 1500m um die Sportanlage Wisacher, erlaubte allen LäuferInnen eine schnelle Zeit zu laufen. Für die Testläufe (36 Anmeldungen) starteten wir in 8 Serien und einem Zeitintervall von 20 Minuten. Die breite Strasse und das Trottoir erlaubte, dass das „Social Distancing“  problemlos eingehalten werden konnte. Nur ein starker Gegenwind bremste auf jeder Runde während 600m und verhinderte noch etwas schnellere Zeiten.

Die bemerkenswertesten Leistungen über 1000m gelangen unserer Hürdenläuferin Karin Disch, welche mit 2:55.2‘ Tagesbestzeit vor der Nachwuchshoffnung Trinity Eberhard in 2:58.3‘ erzielte.

Über 3000m brillierte Urs Schönenberger mit 8:14.2‘ und einer ausgezeichneten neuen Bestzeit. Bemerkenswert ist, dass im letzten Jahr nur sein Vereinskollege und 5000m-Spezialist Jonas Raess und Julien Wanders schneller liefen!

Bei den Frauen wurde der Lauf von unserer Langstrecklerin Samira Schnüriger dominiert, welche mit 10:06.8‘ ihre Bestzeit klar verbessern konnte und unseren Nachwuchsathleten Johannes Kupferschmid (10:08.4) kurz vor dem Ziel abfangen konnte.

Insgesamt wurden 24 neue persönliche Bestzeiten erzielt, was den sehr grossen administrativen Aufwand mehr als rechtfertigte. Herzlichen Dank an Werner Lüscher, der die ganze Zeit als „Corona-Sheriff“ den Testlauf ermöglichte.

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