Autorin: Annika Schöpfer
Dieses Wochenende stand ganz im Zeichen des Schweizer Leichtathletik-Nachwuchses. In Thun kämpften die Athletinnen und Athleten der Kategorien U16 und U18 um die begehrten Schweizermeistertitel. Bei bestem Sommerwetter herrschten ideale Bedingungen für schnelle Zeiten und spannende Wettkämpfe.
Den Auftakt aus Sicht des Nachwuchses machte Remo Zurbuchen über 600 Meter bei den U16-Männern. Sein Ziel war klar: die Qualifikation für den Final. Die Chancen standen gut, war Remo doch als siebtschnellster Athlet gemeldet. Die zehn schnellsten Läufer konnten sich direkt für den Final qualifizieren.
Remo zeigte von Beginn an ein taktisch starkes Rennen. Er reihte sich geschickt im Feld ein und hielt sich zunächst etwas zurück. Nach 400 Metern wurde das Tempo nochmals deutlich erhöht und Remo reagierte sofort. Auf den letzten 200 Metern startete er eine beeindruckende Aufholjagd. Vom vierten Rang kämpfte er sich bis auf Platz zwei nach vorne. Damit sicherte er sich das grosse Q und somit das direkte Finalticket für den Sonntag.
Am Sonntag lief er zum Schluss auf den sehr guten 8.Rang und darf zurecht zufrieden sein mit dem Wochenende.
Bei den U18-Frauen ging Laura Kasicka über 1500 Meter an den Start. An ihren ersten Schweizermeisterschaften wollte sie nochmals ihre persönliche Bestzeit angreifen. Trotz eines hektischen Rennverlaufs mit zahlreichen Rempeleien bewahrte Laura die Ruhe und lief ein sehr konstantes Rennen. Am Ende durfte sie sich über eine neue persönliche Bestzeit von 5:18,45 Minuten freuen ein starker Auftritt bei ihrer Schweizermeisterschafts-Premiere.
Den Abschluss der Mittelstrecken-Vorläufe bildeten Dario Erny und Max Wollscheid über 800 Meter bei den U18-Männern.
Dario ging in seinem Vorlauf mutig ins Rennen. Bereits nach rund 50 Metern übernahm er die Führung und bestimmte das Tempo über die Strecke. Bis 600 Meter hielt er das Feld hinter sich, ehe einige Läufer auf den letzten 200 Metern sich nach vorne drängten, somit verpasste er leider den Finaleinzug ganz knapp. Mit einer neuen Saisonbestleistung von 2:01,54 Minuten durfte er dennoch mit einer starken Leistung aus dem Rennen gehen.
Auch Max Wollscheid zeigte in der zweiten Serie ein beherztes Rennen. Bis 600 Meter hielt er sich gut in der Spitzengruppe und konnte das hohe Tempo mitgehen. Auf den letzten 200 Metern musste er jedoch etwas Tribut zollen. Trotzdem wurde sein Einsatz belohnt. Mit 2:03,92 Minuten stellte Max eine neue persönliche Bestzeit auf.




