Autorin: Trinity Eberhard

Tag 1

Der erste Tag begann aus Sicht des LC Regensdorf mit den 800m Läufen. Bei den Frauen U23 startete Trinity Eberhard im zweiten Vorlauf. Die Langsprintspezialistin wagte sich über die doppelte Bahnrunde an den Start und konnte sich in einem taktischen Rennen für den Final am Sonntag qualifizieren.

Bei den Männern war Jannis Greile in der U20-Kategorie am Start. Er startete im ersten von zwei Vorläufen, und es galt, unter die ersten vier zu kommen, um in den Final einzuziehen. Auf den ersten 400 m wurde auch in seinem Vorlauf sehr taktisch vorgegangen, weshalb es auf der zweiten Runde deutlich schneller wurde. Jannis lief das Rennen taktisch sehr klug, jedoch fehlte auf den letzten 200 m etwas die Kraft, und es reichte nicht für die Finalqualifikation. Er beendete das Rennen auf dem 8. Rang in seiner Serie.

Bei den U23-Männern stand Christoph Burger mit dem Ziel der Finalqualifikation über 800 m am Start. Er reihte sich zu Beginn des Rennens in der hinteren Hälfte des Feldes ein und konnte gut mitlaufen. 200 m vor dem Ziel verlor er leicht den Anschluss an die Spitzengruppe und verpasste trotz eines sehr schnellen Schlusssprints auf den letzten 100 m die Finalqualifikation nur um vier Zehntelsekunden. Er erreichte in seiner Serie in der Zeit von 1:56,82 den 6. Rang.

Levia Schaden startete über die 400 m Hürden. Auch für sie galt es, sich für den Final am Sonntag zu qualifizieren. Sie startete von Bahn sieben aus und konnte sich in einem guten und zügigen Lauf als Seriensiegerin problemlos für den Final qualifizieren.

Am späteren Nachmittag war noch Alessandro Marchica an der Reihe. Er machte einen Doppelstart über 400 m und 200 m. Am Samstag standen jedoch zunächst die Vorläufe über 400 m im Fokus. In einem soliden Rennen zeigte er eine starke Leistung, auch wenn er mit einer Zeit von 50,46 s nicht ganz an seine persönliche Bestleistung herankam. Für eine Finalqualifikation reichte dies leider nicht ganz. Er beendete den Wettkampf mit dem 12. Schlussrang.

Tag 2

Der zweite Tag der U20/U23-SM startete mit den Vorläufen über 200 m, in denen Alessandro Marchica an den Start ging. Auch in seiner zweiten Disziplin zeigte Alessandro mit einer Zeit von 22,74 s und dem 14. Schlussrang eine starke Leistung, auch wenn es nicht für eine Finalqualifikation gereicht hat.

Über die 100m Hürden der U23 Männer stand Jannis Wiedmer am Start. Mit einem starken Lauf und einer Zeit von 15.77s konnte er sich souverän für den Final etwas später zu qualifizieren.

Im Final kam er nicht mehr ganz an die Leistung des Vorlaufes heran und beendete den Wettkampf auf dem starken 8. Schlussrang.

Am Nachmittag fand der erste Final mit LCR-Beteiligung statt: der 800 m Final der U23-Frauen mit Trinity Eberhard. Sie lief gleich zu Beginn an zweiter Position hinter der späteren Siegerin und liess sich diese auch nicht mehr nehmen. Somit sicherte sie sich die Silbermedaille und stellte eine deutlich neue persönliche Bestleistung von 2:10,78 auf.

Den Abschluss aus Sicht des LCR machte Levia Schaden im Final über die 400 m Hürden. Leider verlief das Rennen für sie nicht wie erwünscht, und der Hürdenrhythmus ging nicht optimal auf. Am Ende lief sie auf den 4. Rang.

Im Diskuswerfen der U20 Männer ist Jorin Wiedmer angetreten. Er warf 36.83m und belegte damit den 15. Schlussrang.