Autorin: Leana Wanner
Die Sommersaison 2026 ist für den LC Regensdorf erfolgreich lanciert. Bereits zum Saisonstart überzeugten die Athletinnen und Athleten des Vereins mit zahlreichen persönlichen Bestleistungen und starken Auftritten auf nationaler wie internationaler Bühne. Die Resultate zeigen, dass sich die intensive Vorbereitung ausbezahlt hat und lassen auf eine erfolgreiche Outdoor-Saison hoffen.
Besonders in Szene setzte sich Trinity Eberhard mit gleich mehreren Exploits. Über 300 Meter steigerte sie ihre persönliche Bestleistung gleich zweimal. Nach starken 40.00 Sekunden in Baden gelang ihr knapp eine Woche später in Langenthal erstmals der Sprung unter die 40-Sekunden-Marke. Trotz nicht optimaler Wetterbedingungen lief sie hervorragende 39.80 Sekunden. Zudem wagte sich die auf die 400 Meter spezialisierte Athletin am Läufermeeting in Pliezhausen wieder einmal über 600 Meter an den Start, eine Distanz, auf der sie bereits als Nachwuchsathletin erfolgreich war. Mit einem taktisch ausgezeichneten Rennen wurde sie in 1:30.76 Minuten mit einer deutlichen persönlichen Bestleistung belohnt.
Auch Alessandro Marchica zeigte eine eindrückliche Entwicklung über 300 Meter. Nachdem er bereits in Baden seine bisherige Bestmarke unterboten hatte, steigerte er sich in Langenthal nochmals markant auf starke 35.84 Sekunden. Seine frühere persönliche Bestleistung hatte zuvor bei 38.38 Sekunden gelegen. Sophia Utzinger verbesserte ihre persönliche Bestzeit über 300 Meter in Baden ebenfalls und blieb mit 41.99 Sekunden erstmals unter der 42-Sekunden-Marke.
Über die Mittelstrecken präsentierten sich die Regensdorfer Athletinnen und Athleten ebenfalls in hervorragender Form. Christoph Burger überzeugte mit zwei konstant starken Rennen über 600 Meter und lief mit 1:21.68 Minuten sowie 1:21.81 Minuten gleich zweimal deutlich persönliche Bestzeit. Jannis Greile durchbrach erstmals die Zwei-Minuten-Marke über 800 Meter und lief starke 1:59.23 Minuten. In Langenthal doppelte er mit einem mutigen Rennen über 600 Meter nach und stellte in 1:23.15 Minuten eine weitere deutliche persönliche Bestleistung auf.
Trotz schwieriger Bedingungen mit Kälte, Regen und Wind gelangen den Frauen über 1000 Meter in Langenthal starke Leistungen. Annika Schöpfer blieb mit 3:02.32 Minuten nur knapp über ihrer persönlichen Bestleistung, während Marion Ryser ihre bisherige Bestmarke regelrecht pulverisierte und mit 3:06.01 Minuten überzeugte.
Einen gelungenen Saisonauftakt feierte auch Levia Schaden über 300 Meter Hürden. Obwohl der Rhythmus noch nicht vollständig aufging, durfte sie sich mit 42.73 Sekunden über eine neue persönliche Bestleistung freuen.
International überzeugte Robin Oester beim traditionsreichen Meeting in Pliezhausen. In einem äusserst engen und umkämpften Rennen lief er lange um den Tagessieg mit und musste sich im Ziel nur knapp geschlagen geben. Mit starken 1:17.01 Minuten belegte er Rang zwei.
Die beiden 800-Meter-Spezialistinnen Michelle Gröbli und Annina Mösching testeten ihre Form erfolgreich über 600 Meter (Michelle Gröbli: 1:29.52 Minuten & Annina Mösching: 1:31.66 Minuten). Beide scheinen damit bestens vorbereitet für ihren ersten 800-Meter-Start der Saison am Pfingstwochenende.
Franziska Schindler entschied sich bewusst für einen frühen Saisonstart über 1500 Meter beim Meeting in Pfungstadt und überzeugte dort mit starken 4:21.99 Minuten. Auch in Pliezhausen zeigte sie über 1000 Meter eine starke Leistung und blieb mit 2:45.20 Minuten nahe an ihrer persönlichen Bestzeit.
Nach ihrer Rückkehr aus Australien und dem Einleben in Köln startete Fanny Goy erfolgreich in die Saison. Über 3000 Meter musste sie früh im Rennen selbst für das Tempo sorgen und wurde dafür mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 10:02.55 Minuten belohnt.
In einem äusserst schnell angelaufenen 1000-Meter-Rennen in Pliezhausen gingen Adrian König-Rannenberg und Neo-Regensdorfer Yannic Dubacher das hohe Anfangstempo mutig mit. Obwohl beide gegen Rennende etwas Tribut zollen mussten, sind die Zeiten von 2:27.21 Minuten für Adrian und 2:27.69 Minuten für Yannic, bei seinem ersten Einsatz in den Farben des LC Regensdorf, stark einzustufen.
Auch Loris Pellaz zeigte in Lyon an den Vereinsmeisterschaften für seinen französischen Verein eine überzeugende Leistung. Über 3000 Meter musste er das Rennen lange alleine anführen und wurde dafür mit guten 8:22 Minuten belohnt. Das Team durfte sich sogar über den Tagessieg und den Aufstieg in eine höhere Liga freuen.
