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Unverhofftes Silber strahlt heller

leichtathletik. Die Läufe- Fürstenland mit der U23-EM-Dritten Bern und Hütten erkämpften sie sich die lich verpassten Samuel Jost, Benedikt Selina Büchel auf der Schlussstrecke ins Silbermedaille.Delikat war dieAufgabe Bünz und Steven Malischke die Bronze-Rennen. Mit einem neuen Schweizer vor allem für die frischgebackene medaille in derAméricaine der Männer.
Rekord wurden die Ostschweizerinnen Schweizer Meisterin über 800 Meter bei Dies nach einer eindrücklichen Aufhol-schaften inAarau über 3×1000 ihrer Rolle denn auch gerecht.Ebenfalls den unter 20-Jährigen,Alexandra Boss- jagd,stürzte doch Startläufer Jost bereits
Meter die Silbermedaille gewon- eher stärker eingeschätzt worden waren hard.Nahezu gleichzeitig mit der Füsten- nach rund 50 Metern. Obwohl das Trio der ST Bern mit der U23-EM-Teilneh- länder Spitzenläuferin Selina Büchel zwischenzeitlich auf einem Medaillen-
merin und Post-Cup-Siegerin vom Vor- startete sie zum Schlussabschnitt. Sie rang unterwegs war, reichte es nicht. Zu
tag,Andrina Schläpfer,ebenso wieTitel- liess die Favoritin ziehen, achtete aber kräfteraubend war das Hinterherrennen gingen für einmal leer aus. verteidigerTG Hütten mit derWM-Teil- dennoch auf einen forschen Start. Dies gewesen.«Auch solche Erfahrungen gilt
nehmerin Fabienne Schlumpf und der darum, weil sonst allenfalls die erfahre- es eben zu machen»,sagte Meier.
nachgefragt
Sonja fritschi Distanzreiterin aus Oberhasli
«Gesundheit des Tiers hat Vorrang»
Sonja Fritschi, an Ihrer ersten Euro-pameisterschaft im Distanzreiten ha-ben Sie undAraber-
Jörg greb Weltklasse-LangläuferinLaurienvander nen Titularinnen in ihrem Rücken Auf- Für einen Lichtblick sorgten dagegen Stute Okkarina in Graaff. wind erhalten hätten. Bosshard meister- die U16-Läufer mit ihrem 9. Rang über Most (Tsch) das
Es ist erst ein Jahr her, und dennoch scheint es sich um ganz andere Zeiten zu handeln. Im September 2012 titelte der «ZU»nachdenSchweizerStaffelmeister-schaften:«Regensdorf gut,aber nicht gut genug». Und das, obwohl der Unterlän-derTraditionsverein von denTitelkämp-fen in Davos mit drei Medaillen heimge-kehrt war – nämlich zwei Silber- und einer Bronzemedaille.Doch damals hat-ten die Furttaler mehrere Titelgewinne anvisiert – und waren gescheitert.Zwölf Monate später in Aarau traten die ver-schiedenen Regensdorfer Staffeln schon mit deutlich heruntergeschraubten Er-wartungen an.
Grund: personelle Änderungen. Der langjährige Teamleader und Erfolgsga-rant Mirco Zwahlen ist in der Zwischen-zeit zurückgetreten und fehlte als Läufer nun an allen Ecken und Enden.Mit Mar-tin Knill (Fussbruch) fehlte eine weitere sichere Kraft. Und die Frauen mussten auf ihre Nummer 1,Joëlle Flück,verzich-ten. Sie hatte sich für die Jeux de la Francophonie qualifiziert und lief darum in Nizza statt inAarau.
Taktische Meisterinnenleistung
Angesichts der Absenzen bereitete der 2. Platz des Frauentrios Rebekka Leist-ner,Arlette Meier-Hunger und Alexan-dra Bosshard über 3×1000 Meter umso grössere Freude. «Ohne Joëlle wird es sehr,sehr schwierig»,hatten sich die drei Läuferinnen wie auch Teamchef Gian-Marco Meier gesagt, zumal die Kon-
Doch taktisch klug auf die Herausfor-derung eingestellt, realisierten die Re-gensdorferinnen «das Optimum»,wie ihr Coach Gian-Marco Meier befand. Zwar deutlichhinterFürstenland,aberklarvor
te ihreAufgabe souverän.
Ein Sturz mit Folgen
Mit Rang 4 knapp, punkto Zeitabstand (5,54 Sekunden) jedoch durchaus deut-
3×1000 Meter. «Mit dieser Vorstellung haben Dominik Reich, Luca Bass und Fabian Egger ihr Potenzial aufs Beste unterstrichen»,lobteTrainerGian-Marco Meier.
Ziel nicht erreicht. Was ist passiert?
Wir sind an der vierten tierärztlichen Kontrollstelle nach 123 Kilometern aus dem Rennen genommen worden, weil Okkarinas Gang im Trab nicht mehr ganz gerade war.Ich selbst habe das beimVortraben bei der Kontrolle zwar selber nicht bemerkt. Doch die Tierärzte sind auch dafür da, alles genauer zu beurteilen.
Trotzdem:Waren Sie enttäuscht? Natürlich.Ich bin ja an die EM gefah-ren, um ins Ziel zu kommen. Im ers-ten Moment hatte ich mit dem Ent-scheid ein wenig gehadert. Aber die Gesundheit desTiers hatVorrang.
Wie ist es Ihnen im Rennen denn bis zu diesemAusschluss ergangen?
Wir sind nie ganz vorn an der Spitze mitgelaufen. Trotzdem hatte ich ein sehr gutes Gefühl: Okkarina ist mit grossemVorwärtsdrang gelaufen und hat einen sehr fitten Eindruck ge-macht, schon vor dem Rennen. Zu-dem waren alle anderenWerte an den Kontrollstellen immer sehr gut. Ge-nau darum war ich auch so überrascht über denAusschluss.
Haben Sie trotzdem schon eine Ah-nung,woran es gelegen haben könnte? Es sind ein paar kleinere Faktoren zu-sammengekommen. Erstens sind wir das Rennen schnell angegangen, da
kurrenz in dieser Disziplin sehr stark war. Als klare Favoritin stieg die LG
die regensdorfer Mittelstreckenläuferinnen arlette Meier-hunger (von links), alexandra bosshard und rebekka leistner strahlen
mit ihrer Silbermedaille an den Schweizer Staffelmeisterschaften um die Wette. Mit dem erfolg hatten sie nicht gerechnet. bild: pd
hätte ich sie stärker bremsen müssen. Zweitens haben sich die Böden auf der EM-Strecke stark unterschieden und schnell abgewechselt,das hat die
Jung und Alt finden Weg am schnellsten
ol.Am 48.Glattal-OL in noch für ein paar nasse Helfer-Köpfe recht und liefen sowohl bei den älteren sorgte. Wenn auch andere Jahre etwas Semestern als auch bei den Jungen zu mehr Teilnehmer den Organisatoren diversen Spitzenplätzen. Der Sieg bei
vom OL-Club Kapreolo (Opfikon-Glatt- den Männern sicherte sich auf der lan-Region überzeugt.Bei den brugg) die Ehre erwiesen hatten,zeigten gen Strecke (11 Kilometer und 28 Pos-
Pfadi Youngsters holen ersten Punkt
handball. 1.-Liga-Aufsteiger Pfadi Youngsters Kloten hat mit einem 30:30 im zweiten Saisonspiel in Wetzikon den erstenPunktgewinngeschafft.«Mitmehr Cleverness in der hektischen Schlusspha-
Pferde arg angestrengt. Die Ausfall-quote war mit rund zwei Dritteln si-cher deswegen höher als sonst.Zu gu-ter Letzt hat Okkarina ausgerechnet am Renntag grosses Interesse an den Hengsten entwickelt und sich wäh-rend der Pausen nicht genügend aufs Fressen konzentriert.(pew)
Aktiven siegtenAuswärtige.
Haben die Unterländer Orientierungs-läuferinnen und -läufer einen besonders guten Draht zum Wettergott? Das Him-melsgeschehen am 48.Glattal-OL im Rümlangerwald legte den Schluss nahe. Denn, obwohl bereits am Vormittag tie-feWolken über demWald hingen,befan-den sich die letzten der 440 Teilnehmer schon auf dem Nachhauseweg, als ein leichter Gewitterregen spätnachmittags
sich Laufleiter Matthias Baur (Zürich/ Rafz) und sein Team trotzdem sehr zu-frieden mit dem traditionellen Herbst-lauf. Schliesslich hatten die OL-Sportler ohne grössere Zwischenfälle ihre Stre-cken durch den Rümlangerwald gefun-den. Vereinzelt beklagten sie die vielen Dornenfelder oder die starke Bodenve-getation, welche die Routenteile abseits der befestigtenWege verlangsamten.
Die Unterländer OL-Cracks fanden sich mit diesen Problemen zwar gut zu-
ten) jedoch ein Schaffhauser: Fabian Ringli in 70 Minuten und 11 Sekunden. Bei den Frauen (7,5 Kilometer / 24 Pos-ten) schwang die Frauenfelderin Marti-na Seiterle mit gut 52 Minuten obenaus.
Siegreiche Senioren
Auf dem zweitletzten Lauf der Jahres-wertung in der Zürcher und Schaff-hauser Jugend-OL-Meisterschaft galt es für die Jüngsten, noch eifrig Punkte zu sammeln.Gut gelang dies Max Böni aus Bülach (2.Platz in 40:42 Minuten.) sowie Reto Egger aus Rafz (4.in 44:33) bei den bis 14-jährigen Jungen. Bei den U16-Mädchen gelang der Bassersdorferin
se wäre aber auch einVollerfolg möglich gewesen»,sagteTrainer Nico Peter.
Nach einer ausgeglichenen und über-aus umkämpften ersten Halbzeit (14:14) setzten sich die jungen Klotener zu Be-ginn des zweiten Spielabschnitts dank ihrer kompakten und stabilen Verteidi-gung deutlich ab und führten in der 48. Minute gar 25:19. Doch nach dem ver-letzungsbedingtenAus von Spielmacher Yannick Ott sowie dem Ausschluss des Abwehrchefs Nicolas Köller verloren die PfadiYoungsters den Faden.(nph)
anZeige
handball 1. liga
gruppe 1. 2. runde: Dietikon-Urdorf – appenzell 39:29. Wetzikon – pfadi Youngsters Kloten 30:30. seen tigers / Yellow Winterthur – Uster 28:26. gC amicitia Zürich ii – pfader neuhausen 21:25. rang-liste: 1. pfader neuhausen 2/4 (53:41). 2. seen tigers / Yellow Winterthur 2/4 (58:54). 3. Horgen 1/2. 4. Dietikon-Urdorf 2/2 (69:65). 5. Uster 272 (62:58). 6. gC amiicitia Zürich ii 2/2 (40:42). 7. appenzell 2/2 (61:65). 8. pfadi Youngsters Kloten 2/1 (47:49). 9. Wetzikon 2/1 (56:62). 10. arbon 1/0 (20:21). 11. romanshorn 1/0 (28:30). 12. Fides st. gallen 1/0 (20:28).
Larissa Lienhard ein guter Lauf.Im Ziel klagte sie jedoch über einen grösseren Fehler. Sie kam in 53:03 Minuten trotz-dem auf den 3.Platz.
Als Sieger liefen gar einige Unterlän-derSeniorenein:BrunoSteinegger(Bas-sersdorf) gelang dies bei den über 55-Jährigen ebenso wie Felix Rutz aus Dielsdorf (Ü60) und Kurt Huber (Bop-pelsen) bei den über 65-Jährigen. Bei den jüngeren Senioren (40 und älter) lief Gabriel Gysel aus Dielsdorf auf den 2.
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Rang. Nicht ganz aufs Podest reichte es dem Opfiker Stadtrat Bruno Maurer:Als
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früh übt sich, wer ein erfolgreicher ol-athlet werden möchte: der dietliker peter Mohn
führt seinen Sohn Jorin in die kunst des kartenlesens ein. bild: sibylle meier
Siebtklassierter auf der Männer-Kurz-strecke fehlten ihm einige Minuten. Er fiebert jedoch schon dem nächsten OL-Grossereignisentgegen:ZurSaisoneröff-nung erwartet er als OK-Chef Mitte Ja-nuar 2014 die Schweizer Weltklasseläu-fer zum zweiten Opfiker Stadt-OL.(mbo)
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